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FAQ

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    Wo kann ich die Testberichte der ADVANCE Gleitschirme einsehen?

    Die Testberichte aller aktuellen Schirme kannst du beim entsprechenden Modell unter Wissenswertes im Abschnitt Zulassung einsehen.

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    Wo und unter welchen Bedingungen werden ADVANCE Produkte hergestellt und wie wird die Qualität sichergestellt?

    Ein wichtiges Element bei der Herstellung von ADVANCE Produkten ist die eigene Produktionsstätte in Vietnam, wo seit 1994 exklusiv alle Gleitschirme, Gurtzeuge, Rucksäcke und Accessoires produziert werden.

    Die meisten unserer ca. 150 ProduktionsmitarbeiterInnen arbeiten seit vielen Jahren für ADVANCE und verfügen über eine grosse Erfahrung. Viele von ihnen wurden in unserem Werk ausgebildet. Die vollständige Kontrolle über den Produktionsprozess und die Einflussnahme auf Arbeitsabläufe garantieren eine anhaltend hohe Verarbeitungsqualität.

    Alle Materialien durchlaufen vor  der Verarbeitung eine Eingangskontrolle. Anschliessend durchläuft jedes Produkt während des ganzen Produktionsprozesses mehrere Kontrollen auf den unterschiedlichen Produktionsstufen. Das Einfliegen eines neuen ADVANCE Gleitschirms durch den Händler schliesst die Qualitätssicherung bei der Auslieferung ab.

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    Weshalb liefert ADVANCE der Schirmgrösse angepasste Tragegurte und Bremsgriffe aus?

    Pilotinnen und Piloten aller Körpergrössen sollen sich an unseren Produkten gleich wohlfühlen. Deshalb liefern wir bei unseren Gleitschirmen jeweils für die beiden kleineren Modelle auch kleinere Bremsgriffe aus, welche sich z.B. auch für Frauen angenehm in der Hand anfühlen. Sollten die ausgelieferten Bremsgriffe nicht deiner Handgrösse entsprechen, wende dich an deinen ADVANCE Händler. Es existieren die Grössen L und M, welche auf dem Griff angegeben sind. Die Längen der Tragegurte variieren ebenfalls mit der Gleitschirmgrösse, damit kleinere Pilotinnen und Piloten die Leinen zum Ohrenanlegen oder Lösen von Verhängern jederzeit gut erreichen können. Die Tragegurte können nicht ausgewechselt werden, da der Schirm damit seine Zulassung erhalten hat.

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    Darf ich die Länge der Steuerleinen verändern?

    Grundsätzlich ist das nicht nötig! Die Länge der Steuerleinen ist ab Werk so eingestellt, dass die Bremse in neutraler Position einen Vorlauf von ca. 8 cm aufweist. Diese Einstellung sollte beibehalten werden. Der Vorlauf der Bremse stellt unter anderem sicher, dass auch im voll beschleunigten Flug bei vollständig freigegebenen Steuerleinen die Austrittskante unangebremst ist.

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    Darf ich überhaupt Modifikationen und Änderungen an meinem Gleitschirm vornehmen?

    Nein! Die Grundeinstellung eines ADVANCE Gleitschirms entspricht bei der Auslieferung der Originaltrimmung, die vom ADVANCE Testteam als die beste befunden wurde. In diesem Zustand erhielt das Gerät auch seine Zulassung. Jede eigenhändige Änderung oder Manipulation am Gleitschirm wie z.B. die Veränderung von Leinenlängen oder das Anbringen anderer Tragegurten oder Leinenschlösser durch den Besitzer hat zur Folge, dass der Gleitschirm seine Zulassung verliert.

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    Was muss ich beim Mitführen von Ballast beachten?

    Wer zur Erhöhung des Gesamtgewichtes Wasserballast mitführt, sollte diesen möglichst nahe dem Körperschwerpunkt anbringen. Ein Wassersack in die Hauptkarabiner des Gurtzeugs eingehängt kann einen ähnlichen Effekt bewirken wie eine Kreuzverspannung und das Flugverhalten des Schirms massiv verändern. Das iMPRESS 2 bietet unterhalb des Sitzbrettes einen zentral positionierten Stauraum mit Befestigungsgurten für einen Wassersack. Die kompakte Einheit von Pilot und Gurtzeug erlaubt damit ein einfaches Starten, und die Charakteristik des Gurtzeugs bleibt unverändert.

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    Warum weisen die kleineren Grössen von ADVANCE Modellen tendenziell weniger Fläche auf, als vergleichbare Konkurrenzmodelle?

    ADVANCE legt grossen Wert darauf, dass alle Grössen unabhängig des Pilotengewichtes den gleichen Geschwindigkeitsbereich aufweisen. Leichtere Pilotinnen und Piloten sollen nicht benachteiligt sein, denn der Geschwindigkeitsbereich ist in höchstem Mass sicherheitsrelevant. So sind die Flügelflächen der kleineren ADVANCE Modelle tendenziell kleiner als jene vergleichbarer Modelle unserer Konkurrenten. Nicht zuletzt ist es für unser Entwicklungsteam Ehrensache, dass jede Grösse eines Gleitschirmmodells ein und derselbe Schirm ist, also die gleichen Flugeigenschaften und das gleiche Leistungsniveau aufweist.

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    Wie verhält sich mein Gleitschirm in der Luft, wenn er durchnässt ist?

    Beim Fliegen mit einem durchnässten Gleitschirm besteht die Gefahr des Sackfluges. Oft ist der Sackflug die Folge einer Kombination mehrer Faktoren. Einerseits nimmt das Gewicht einer durchnässten Kappe zu. Wegen des erhöhten Gewichtes resultiert ein grösserer Anstellwinkel, der den Gleitschirm prinzipiell näher an die Sackfluggrenze bringt. Anderseits beeinflussen Tropfen auf dem Tuch die laminare Grenzschicht im Nasenbereich negativ, wodurch der maximal erreichbare Auftriebswert deutlich sinkt. Wird der nasse Gleitschirm darüber hinaus am unteren Gewichtslimit geflogen, bewirkt dies eine weitere geringfügige Erhöhung des Anstellwinkels sowie eine tiefere Fluggeschwindigkeit wegen der geringeren Flächenbelastung.

    Um der Gefahr des Sackfluges bei durchnässtem Gleitschirm vorzubeugen, sollte das Gerät möglichst wenig angebremst werden, und keinesfalls sollten in diesem Zustand die Ohren angelegt werden. Eine weitere vorbeugende Massnahme besteht darin, den Gleitschirm leicht zu beschleunigen (25-40%). All diese Massnahmen haben einen geringeren Anstellwinkel zur Folge.

    Sollte der Gleitschirm trotzdem einmal in den Sackflug gelangen, wird dieser ausschliesslich durch Beschleunigen mittels Speedsystem ausgeleitet.

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    Gibt es Einschränkungen für das Sicherheitstraining?

    Da für die Zulassung sämtliche Flugmanöver – abgesehen vom erwähnten Klapper von 75% – ohne Faltleine geflogen werden, ergeben sich für das Sicherheitstraining keine Einschränkungen. Ausnahme bildet besagter Klapper von 75%; bei diesem Manöver muss der Pilot mit einem dynamischeren Verhalten des Schirms rechnen, als dass dies im Zulassungsprotokoll beschrieben wird, wenn er es ohne Faltleinen ausführt.

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    Was muss bei einer Wasserlandung beachtet werden?

    Im Idealfall sollte man sich immer vom Gurtzeug trennen, um sich von den Leinen und Gurten entfernen zu können. Ist dies nicht möglich (LIGHTNESS 2 und EASINESS Schnallen lassen sich unter Wasser ohne Sichtkontakt nur mit viel Erfahrung öffnen), solltest du von deinen Helfern an den Armen und Beinen ins Boot geholt werden. Das Material füllt sich schnell mit viel Wasser und wird extrem schwer. Wird der Pilot nun am Gurtzeug aus dem Wasser gezogen, können hohe, punktuelle Kräfte entstehen, welche zum Reißen des Materials führen können. Der Schirm sollte an der Austrittskante zum Wasser herausgenommen werden, damit sich dieser entleeren kann. Um kein Verheddern der Leinen zu provozieren, den Schirm am Gurtezeug eingehängt lassen, in den Gurtzeugsitz legen und erst an Land beim Ausbreiten trennen.

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    Wo kann ich Bekleidung und Accessoires von ADVANCE bekommen?

    Die meisten ADVANCE Händler haben eine grosse Auswahl unserer Bekleidung und Accessoires in ihrem Sortiment. Die komplette Kollektion findest du bei den ADVANCE Center. Solltest du dein gewünschtes Stück in passender Grösse nicht finden, melde dich direkt bei ADVANCE (info@advance.ch).

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    Weshalb muss ein ADVANCE Gleitschirm vor der Auslieferung durch den Händler eingeflogen werden?

    Obwohl ADVANCE bereits in der eigenen Produktionsstätte eine aufwändige Qualitätskontrolle durchführt, soll bei der Auslieferung sichergestellt werden, dass das Produkt in einwandfreiem Zustand ist. Jeder ADVANCE Gleitschirm muss also vor der Auslieferung durch den Händler eingeflogen und auf eine korrekte Grundeinstellung/Trimmung überprüft werden. Der Händler trägt anschliessend das Datum des Erstfluges ins Typenschild ein, welches an der Zellzwischenwand in der Gleitschirmmitte befestigt ist. Ab diesem Zeitpunkt läuft die Garantie, und auch die empfohlenen künftigen Nachprüfungen richten sich nach diesem Datum.

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    Was nützt es mir, wenn ich die Garantiekarte online ausfülle und an ADVANCE einsende?

    Die vollständig ausgefüllte und an ADVANCE eingesandte Garantiekarte stellt - gemeinsam mit dem Eintrag des Erstfluges im Typenschild - sicher, dass Mängel am Produkt, die auf einen Herstellungsfehler zurückzuführen sind, durch die ADVANCE Garantie gedeckt sind. Zudem wirst du bei neuen sicherheitsrelevanten Erkenntnissen in Bezug auf dein Gleitschirmmodell automatisch durch ADVANCE benachrichtigt.

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    Warum gibt es keine Geschwindigkeitspolaren zu unseren Gleitschirmen?

    Dokument: Polare DE (pdf)

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    Welcher ADVANCE Schirm ist für welches Pilotenkönnen geeignet?

    Wähle deinen Schirm immer gemäß deinem Pilotenkönnen, deiner Flugerfahrung sowie deinen Ansprüchen. Die Zulassungseinstufung kann nur begrenzt Aufschluss geben über das Flugverhalten eines Gleitschirms in thermisch aktiver und turbulenter Luft. Lass dich durch deinen ADVANCE Händler beraten und fliege den Schirm deiner Wahl probe.

    Für ADVANCE Gleitschirme gilt :

    ALPHA – für Einsteiger und Gelegenheitspiloten
    Der ALPHA eignet sich sehr gut als Einsteigermodell und ist ideal für sicherheitsbewusste Gelegenheitspiloten. Der Schirm eignet sich ebenfalls bestens für das Paramotorfliegen. Die Ausführung HIKE des ALPHA ist deutlich leichter und leistungsstärker und weist je nach gewünschtem Einsatz einen höheren Gewichtsbereich auf. Der HIKE hat jedoch aufgrund seiner leichten Bauweise eine verkürzte Lebensdauer.

    EPSILON – für Genuss- und Freizeitpiloten
    Der EPSILON ist der Thermikschirm schlechthin und für viele selbstständige Piloten der Grund, das erste Mal den Hausberg zu verlassen. Ein Schirm der aktiv geflogen werden will, gleichwohl aber eine hohe passive Sicherheit bietet. Der EPSILON eignet sich ebenfalls bestens für das Paramotorfliegen.

    SIGMA – für Streckenflugpiloten  
    Der SIGMA Pilot ist ein versierter Streckenflieger und verfügt über das notwendige Fluggefühl, um das Potential dieses Top Leistungs-Intermediates voll auszuschöpfen. Der SIGMA eignet sich für erfahrene Thermik- und Streckenpiloten, welche auf der Suche nach Leistung sind, ohne jedoch einen Wettkampfschirm fliegen zu wollen.

    OMEGA – für leistungsorientierte Piloten
    Der high end Hochleister OMEGA richtet sich primär an leistungsorientierte Vielflieger und Serienklassewettkämpfer. Er vermittelt ein präzises Kappenfeedback und verfügt über einen guten Thermikbiss. Der OMEGA bietet ein Maximum an erfliegbarer Leistung.

    BIBETA – für professionelle Tandempiloten
    Dieser Tandemschirm ist dank seiner Robustheit und dem grossen Einsatzbereich besonders auf den gewerblichen Tandempiloten zugeschnitten, ist aber gleichermassen bei Freizeittandempiloten sehr beliebt. Er bietet ein angenehmes Handling mit höchstmöglicher Sicherheit. Das Verhalten beim Start und bei der Landung hat höchste Priorität.

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    Welche Grösse soll ich beim Schirm wählen?

    Die richtige Schirmgröße hängt primär von deinem Startgewicht ab. Die zulässigen Gewichtsbereiche der ADVANCE Gleitschirme sind auf dieser Webseite unter dem entsprechenden Produkt in der Rubrik „technische Daten“ zu finden. Die dort angegebenen Gewichtsmasse entsprechen dem totalen Abfluggewicht. Dies beinhaltet das Körpergewicht des Piloten inklusive Kleidung sowie das Gewicht der gesamten Ausrüstung (Gleitschirm, Gurtzeug, Rettungsschirm, Instrumente usw.). Wird ein Schirm ausserhalb des vorgegebenen Gewichtsbereiches geflogen so verliert dieser seine Zulassung.

    Das Fliegen an der unteren bzw. oberen Gewichtslimite kann sich auf das Flugverhalten des Gleitschirms auswirken, ohne jedoch die Sicherheit des Piloten zu beeinträchtigen.

 Grundsätzlich empfehlen wir dir, den Schirm ungefähr in der Mitte des Gewichtsbereiches zu wählen. Falls dein persönliches Abfluggewicht im Gewichtsbereich zwischen zwei Grössen liegt und somit die Wahl nicht eindeutig ist, hängt der Entscheid zusätzlich von deinen persönlichen Präferenzen und den Flugbedingungen ab, bei welchen du am meisten fliegst.

    Solltest du oft in starker Thermik und/oder bei viel Wind fliegen und eher dynamische Gleitschirme bevorzugen, empfehlen wir, den Schirm im oberen Bereich des zulässigen Startgewichts zu fliegen. Sind dir hingegen minimales Sinken in schwacher Thermik und gedämpftere Reaktionen bei Manövern wichtig, so wähle das Modell, wo dein Abfluggewicht im unteren Bereich liegt. Im Zweifelsfall fliegst du beide Größen zur Probe und entscheidest dich aufgrund der Testflüge.

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    Welcher Schirm kann ich mit dem Paramotor verwenden?

    Bei ADVANCE beschäftigt man sich schon seit 1990 mit dem Motorschirmfliegen. Wir gingen bereits damals mit einem ALPHA 1 „in die Luft.“ In den folgenden Jahren verbrachten unsere Testpiloten viele Flugstunden, um die ADVANCE Modelle auf die Eignung für das Fliegen mit Motor auszurichten. Aufgrund dieser Erfahrungen sind wir überzeugt, dass ein guter Bergschirm aufgrund seiner positiven Eigenschaften auch die Anforderungen eines guten Motorschirms erfüllt. Deshalb bieten wir unseren ALPHA und EPSILON mit konvertiblen Motorflug-Tragegurten an.

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    Wo kann ich einen ADVANCE Gleitschirm testfliegen?

    Auf der Händlerliste findest du deinen nächstgelegenen ADVANCE Händler.

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    Welche Schirmfarben sind verfügbar?

    Je nach Modell sind drei bis fünf Farbkombinationen als Serienfarbe erhältlich. Du findest die aktuellen Farbenkombinationen in der Rubrik „Produkte“.
 Du kannst aber auch deine eigenen Farben zusammenstellen, dabei musst du mit einer Lieferzeit von 8-12 Wochen und Zusatzkosten rechnen.

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    Was sind die Unterschiede der ADVANCE Gurtzeuge?

    ADVANCE ist einer der wenigen Gleitschirmhersteller, der auch Gurtzeuge entwickelt. Die Palette reicht vom leichten Allroundgurtzeug bis zum aerodynamisch optimierten Streckenfluggurtzeug.


    PROGRESS – der bequeme Klassiker

    Das PROGRESS ist ein komfortables Allroundgurtzeug mit aerodynamisch optimierter Form und dem Diagonal-Aktiv-System.

     

    AXESS – das leichte Kompaktgurtzeug

    Das AXESS 2 AIR ist ein sehr leichtes und hoch komfortables Kompaktgurtzeug mit einem geschlossenen, anströmungsunabhängigen Airbag. Das Produkt eignet sich sowohl für den Alltagsgebrauch als auch für Hike & Fly und Reisen. Das AXESS 2 AIR verfügt über eine LTF/EN Zulassung.

    SUCCESS – das agile mit bestmöglichem Schutz

    Das SUCCESS 2+ ist ein leichtes, bequemes und ergonomisches Allroundgurtzeug für den Freizeit- sowie Genusspiloten. Das Gurtzeug ist für eine weniger aufrechte bis aufrechte Sitzposition gedacht und eignet sich ebenfalls für Schüler. Das SUCCESS 2+ verfügt über eine LTF/EN Zulassung.

    iMPRESS – für Cross Country und Wettkampf

    Das iMPRESS 2 ist ein aerodynamisches und vielseitig einsetzbares Gurtzeug, wobei der wärmende Komfort des Beinsackes nicht nur von leistungsorientierten Piloten geschätzt wird. Das Gurtzeug kann in einer liegenderen Position (mit Beinstrecker oder Beinsack) oder in einer aufrechteren Sitzposition (ohne Beinsack und Beinstrecker) geflogen werden. Das iMPRESS 2 ist mit oder ohne LTF/EN Zulassung erhältlich.

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    Wie wirkt sich das Gurtzeug auf das Flugverhalten aus?

    Dein Fluggefühl in der Luft und die Flugeigenschaften deines Schirms hängen stark vom verwendeten Gurtzeug ab. Seine Geometrie bestimmt unter anderem, wie direkt der Schirm Informationen übermittelt. Wir empfehlen dir, einen neuen Schirm immer mit deinem gewohnten Gurtzeug probe zu fliegen, um dir eine aussagekräftige Meinung bilden zu können. ADVANCE Gleitschirme sind für Gurtzeuge mit Kreuzverspannung weder geeignet noch zugelassen. Eine effektive Kreuzverspannung unterbindet die Übertragung der Kräfte bei Gewichtsverlagerung auf den Schirm. Das Gefühl für den Schirm geht somit gänzlich verloren, und der Pilot kann Kappenreaktionen (wie z.B. Entlaster) nicht entgegenwirken.

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    Welche Grösse soll ich beim Gurtzeug wählen?

    ADVANCE Gurtzeuge sind je nach Modell in ein bis drei Grössen erhältlich. Eine Grössentabelle findest du in der Rubrik „Produkte“. Neben der Körpergrösse sind auch Beinlänge, Rückenlänge sowie Gesässbreite ausschlaggebend bei der Wahl der passenden Gurtzeuggrösse. Sitze unsere Gurtzeuge bei deinem ADVANCE Händler probe und gehe dabei die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten durch.

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    Wie stelle ich mein Gurtzeug richtig ein?

    Alle Einstellungen am Gurtzeug sollten unbedingt vor dem ersten Flug erfolgen. Eine korrekte Einstellung des Gurtzeugs trägt massgeblich zur richtigen Funktion, zu Sicherheit und Flugkomfort bei. Die weissen Markierungen an den wichtigsten Gurtbändern zeigen dir die Grundeinstellung. Um das Gurtzeug individuell einzustellen, hänge es an den Karabinern auf. Mit bepackter Rückentasche und eingebautem Rettungsschirm kommst du dem Sitzgefühl in der Luft sehr nahe. Setze dich ins Gurtzeug rein, schliesse die Beingurte sowie den Brustgurt und finde durch Ausprobieren der verschiedenen Einstellmöglichkeiten die Position, in welcher du dich am bequemsten fühlst. Wiederhole nach dem ersten Flug das Einstellungsprozedere zur Nachjustierung. Jedes Gurtzeug wird mit einem Handbuch ausgeliefert, in welchem du eine genaue Beschreibung zur Einstellung findest. Sämtliche Handbücher findest du auch auf der ADVANCE Webseite unter dem jeweiligen Produkt.

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    Wie baue ich meinen Rettungsschirm ins Gurtzeug?

    Wir empfehlen dir dringend, deinen Rettungsschirm durch eine ausgebildete Fachperson packen und einbauen zu lassen. Genau so wichtig wie korrektes Packen ist die Kontrolle der Verbindung von Gurtzeug und Rettungsschirm sowie das Überprüfen einer einwandfreien Auslösung des Systems (Kompatibilitätscheck). Nur ein korrekt montiertes und regelmässig kontrolliertes Rettungssystem garantiert deine Sicherheit. Flüge am Meer erhöhen die Korrosionsgefahr zwischen Splinten und Ösen. Eine regelmässige Kontrolle des gesamten Systems ist unerlässlich!

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    Was muss ich beim Einbauen eines Rettungsschirms ins Gurtzeug beachten?

    Jede Rettungsschirm-/Gurtzeugkombination verfügt über ihre Eigenheiten. Es ist unerlässlich, sich mit dem System vertraut machen bzw. sich mit der Funktionsweise auseinandersetzen – ganz besonders bei Neukombinationen. Grundsätzlich sind verhältnismässig voluminöse Rettungsschirme älterer Generationen in kompakten, modernen Gurtzeugen schwieriger auszulösen, insbesondere auch unter erhöhter G Belastung.

     

    Beachte bitte, dass der durch die Prüfstellen verwendete und von ADVANCE kommunizierte Volumenberechnungs-Faktor (Gewicht des Rettungsschirms x 2.7 = Volumen in Liter) lediglich eine grobe Faustregel ist. Je nach Ausführung und Packart kann es sich ergeben, dass Rettungsschirme zwar ein aufgrund dieser Formel zulässiges maximales Volumen für ein Gurtzeug aufweisen, trotzdem aber nicht einwandfrei ausgelöst werden können.

    In jedem Fall entscheidet die erfolgreiche Kompatibilitätsprüfung (Probeauslösung) darüber, ob ein bestimmter Rettungsschirm in Kombination mit einem Gurtzeug funktioniert. ADVANCE empfiehlt jedem Piloten, im Beisein des Rettungsschirmpackers eine solche Probeauslösung im aufgehängten Gurtzeug selber vorzunehmen.

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    Was kann eine Rettungsschirm-Auslösung erschweren?

    Folgende Faktoren können eine Rettungsschirm-Auslösung erschweren oder sogar verhindern, besonders wenn sie sich kumulieren:

    • Der Rettungsschirm ist zu gross bzw. zu voluminös für das Fach bzw. den Innencontainer.
    • Der Rettungsschirm ist nicht auf die Form des Innencontainers bzw. des Rettungsschirmfaches gepackt.
    • Der Rettungsschirm wird nicht mit der entsprechenden Wurftechnik ausgelöst.
    • Bei der Auslösung tritt eine hohe G-Belastung auf (> 3G, z.B. in Spirale).


    Beachte:

    • Nach neuesten Prüfnormen ist der Rettungsschirm-Innencontainer integraler Bestandteil des Gurtzeugs. Daher muss der Rettungsschirm unbedingt in den Original-Innencontainer des Gurtzeugs gepackt werden.
    • In der Volumenthematik spielt auch die Gurtzeuggrösse eine Rolle: Je grösser das Gurtzeug innerhalb desselben Modells, desto grösser das Rettungsschirmfach.

    Grundsätzlich empfiehlt ADVANCE dringend, den Rettungsschirm ausschliesslich durch eine ausgebildete Fachperson packen und einbauen zu lassen.

     

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    Was muss ich beachten, wenn ich das Speedsystem meines Gleitschirms einstellen will?

    Beachte, dass die Leinen des Beschleunigungssystems am Gurtzeug durch alle Umlenkrollen frei verlaufen. Verbinde die Leine des Beschleunigungssystems mit den Tragegurten. Überprüfe anschliessend, ob mit der gewählten Einstellung der gesamte Beschleunigungsweg voll ausgenutzt werden kann. Um dies zu tun, hängst du am besten dein Gurtzeug auf, setzt dich hinein, verbindest die Tragegurte und lässt dir diese durch jemanden nach oben strecken. Sollten sich die Rollen an den Tragegurten bei voll durchgedrücktem Beschleuniger nicht berühren, musst du die Beschleuniger Leine entsprechend verkürzen und erneut testen. Die Beschleunigerleine darf jedoch in neutraler Position bzw. unbeschleunigtem Zustand keinesfalls unter Zug stehen.

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    Welche Packsackgrösse wähle ich für meine Ausrüstung?

    Die Packsackgrösse wird je nach Schirmmodell und –grösse ausgeliefert. Du kannst die Packsackgrösse jedoch bei der Bestellung frei wählen. Nach unseren Erfahrungen kann ein kompakt gepackter Soloschirm jeder Grösse mit beliebigem Gurtzeug (inkl. Beinsack und Protektor) in einen Packsack der Grösse M gepackt werden. Für einen locker gefalteten Soloschirm (ab 28 m2) oder für eine Tandemausrüstung empfehlen wir den Packsack L. Eine Leichtausrüstung verpackst du am besten in den Packsack S.

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    Wie packe ich meine Ausrüstung am besten in den Packsack?

    Am bequemsten trägt sich der EASYPACK schmal und kompakt gepackt. Deshalb soll er nicht zu gross gewählt werden. Der Schirm wird idealerweise auf die untere Breite des Innenpacksackes sowie auf die Länge der Tragegurten gefaltet. Dieses eher schmale und längliche Paket wird anschliessend auf die Rückenpartie des Packsackes gelegt, um maximalen Komfort zu erreichen. Anschliessend wird das Gurtzeug zusammengeklappt und mit dem Rettungsschirm nach Unten auf den Gleitschirm gelegt. Der Schaumprotektor soll Richtung Packsackboden schauen, damit er mit dem im Packsack integrierten Kompressionsband an dieser Stelle komprimiert werden kann. So lässt sich der Reissverschluss einfach und ohne Kraftaufwand schliessen.

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    Tandem-Spreizen hart oder soft?

    Piloten können aus vier Aufhängungen die jeweils optimale Lösung wählen. Alle Modelle sind auf 8G geprüft und mit der bewährten separierten Rettungsschirmbefestigung ausgerüstet.

    Die Softspreizen lassen mehr Platz zwischen Pilot und Passagier zum Laufen bei Start und Landung. Dadurch kann der Passagier auch seitlich des Piloten platziert werden. Pilot und Passagier sind in thermischen Bedingungen näher beieinander und reagieren mehr als Einheit. Ausserdem bildet sich kein Hebel, wenn Pilot und Passagier unterschiedlich schwer sind. Die Softspreizen gibt es in drei Ausführungen: Soft – die leichte mit drei Einhängevariationen. Soft Trim – für Piloten, welche die variable Position im Flug nicht mehr missen wollen. Soft Quick–Out - wie Trim aber mit der Möglichkeit einen Quick-Out Karabiner zu montieren.

    Die starren Spreizen verhindern, dass der Pilot gegen den Passagier gedrückt wird. Der Pilot hängt näher am Schirm, was die Erreichbarkeit der Leinen erleichtert. Passagier und Pilot verhalten sich wie eine Waage, der schwerere hebt den leichteren an. Dem muss durch den entsprechend gewählten Aufhängepunkt entgegengewirkt werden. Die starren Spreizen weisen einen Abstand von 27 cm auf.

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    Welche Lebensdauer hat mein Gleitschirm?

    Die Lebensdauer eines Gleitschirms hängt im Wesentlichen von der Anzahl der Flüge/Flugstunden ab. Nebst der Einwirkung von UV-Strahlen haben Hitze, Feuchtigkeit, falsche Lagerung oder unsachgemässer Transport starken Einfluss auf die Lebensdauer. Entgegen einem weit verbreiteten Gerücht sind helle Gleitschirmstoffe nicht empfindlicher gegen UV-Strahlung als dunkle Stoffe. Die von ADVANCE eingesetzten Stoffe weisen in allen Farben punkto Resistenz und Echtheit die gleiche Lebensdauer auf.

    Den grössten Einfluss auf die Lebensdauer des Materials haben die stetigen mechanische Belastungen beim Starten, Landen (Schirm auf die Nase fallen lassen), beim Bodenhandling auf steinigem Untergrund oder beim Falten und Zusammenlegen an immer der gleichen Stelle.
 Die Lebensdauer eines Gleitschirms kann durch richtige Pflege und korrektes Falten wesentlich verlängert werden.

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    Wann ist mein Gleitschirm für einen Check fällig?

    Ein neuer ADVANCE Gleitschirm muss alle 24 Monate einem Check unterzogen werden. Bei intensivem Gebrauch (> 150 Flüge/Jahr, Schirme von Acropiloten, Schulungsgeräte oder Tandemschirme im kommerziellen Einsatz) ist nach dem ersten Check eine jährliche Kontrolle erforderlich. Nach aussergewöhnlichen Ereignissen (z.B. Baumlandungen etc.) muss dein Schirm unbedingt von einem autorisierten Servicecenter kontrolliert werden.
 Bei Nichteinhaltung dieser Richtlinien erlischt die ADVANCE Garantie. Gleitschirm Checks werden direkt bei ADVANCE oder einem von ADVANCE autorisierten Servicecenter vorgenommen.

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    Wo lasse ich den Check und grössere Reparaturen machen?

    Gleitschirm Checks und Reparaturen werden direkt bei ADVANCE in Thun (CH) und Oderen (EU) durchgeführt. 

In verschiedenen Ländern gibt es autorisierte  Händler und Importeure, welche ebenfalls Checks durchführen.

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    Wie wechsle ich eine defekte Leine aus?

    Grundsätzlich solltest du eine defekte Leine durch deinen Händler oder ein autorisiertes Servicecenter auswechseln lassen. Falls du trotzdem eine Leine einmal selber wechseln musst, befolge bitte die Montageanweisung. Den Leinenplan deines Schirms findest du im Handbuch oder in der Rubrik „Produkte“ auf dieser Webseite. Notiere die Bezeichnung der defekten Leine und bestelle diese bei deinem Händler oder direkt bei ADVANCE.

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    Wie montiere ich einen Bremsgriff?

    Grundsätzlich muss die Länge der Steuerleine nicht verändert werden und Bremsleinen sollten durch einen Händler oder ein autorisiertes Servicecenter ausgewechselt werden. Solltest du trotzdem einmal den Bremsgriff lösen, so empfehlen wir dir einen Palstek Knoten für die Wiederbefestigung. Beachte dabei unbedingt, dass die Steuerleine die richtige Länge aufweist und über den nötigen Vorlauf verfügt.

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    Was mache ich, wenn der Schirm nicht mehr ‚richtig’ fliegt?

    Wenn dein Schirm beispielsweise leicht auf eine Seite zieht, so liegt das oft an einem nicht symmetrisch eingestellten Gurtzeug oder an einem seitlich montierten Rettungsschirm. Versuche das Gewicht des Rettungsschirms durch eine leicht asymmetrische Einstellung des Gurtzeugs auszugleichen. 
Bei anderen Problemen (schlechteres Startverhalten, trägeres Handling) wende dich bitte an deinen ADVANCE Händler.

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    Wie reinige ich meinen Schirm?

    Entferne Verschmutzungen mit einem weichen Schwamm. Benütze nur Süsswasser und eventuell eine neutrale Seife, niemals ein Lösungs- oder ein Reinigungsmittel. Kleberückstände von Beschriftungen oder Nummern bestreust du am besten mit etwas Baby-Puder. Lasse den Schirm im Schatten trocknen, niemals in der prallen Sonne oder mit einem Heisslufttrockner.

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    Was mache ich, wenn mein Schirm nass ist?

    Falls der Schirm mit Meerwasser in Berührung gekommen ist, spüle ihn gründlich mit Süsswasser ab. Lasse den nassen Schirm, bei Zimmertemperatur und im Schatten, vollständig ausgelegt trocknen. 
Eine nasse Kalotte kann die Flugeigenschaften massiv verändern.

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    Wie lagere ich meinen Schirm korrekt?

    Wenn du deinen Schirm über mehrere Wochen oder Monate lagern musst, solltest du auf folgendes achten:

    - Der Schirm sollte im Packsack nicht zu eng gepackt bzw. komprimiert sein.

    - Der Packsack und Innenpacksack sollten nicht vollständig verschlossen sein, damit eventuelle Restfeuchtigkeit entweichen kann.

    - Bewahre den Schirm an einem trockenen, dunklen und nicht zu warmen Ort auf.

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    Wie häufig muss ich den Rettungsschirm packen?

    Die meisten Rettungsschirm Hersteller empfehlen eine Wartung bzw. Neupackung des Rettungsschirms alle 6 Monate, damit sich dieser im Falle einer Auslösung prompt und zuverlässig öffnet. Dein Rettungsschirm sollte ausschliesslich durch eine ausgebildete Fachperson gepackt und montiert werden. Zusätzlich empfiehlt ADVANCE dringend, beim Gurtzeug alle 3 Monate vorhandene Splinten in den Ösen bzw. Loops und Klettverschlüsse (Griff, Aussencontainer) zu prüfen. Dabei reicht es, den Klett zu öffnen und neu zu verschliessen und die Splinten leicht zu bewegen. Vor allem beim Fliegen am Meer, oder wenn das Gurtzeug im Winter mit Schnee in Berührung gekommen ist, sollte dieser Check regelmässig durchgeführt werden.