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Aufgrund neuer Erkenntnisse wurde der IMPRESS 3 Rettungsschirm-Innencontainer überarbeitet sowie das zulässige Volumen bei den Grössen S und M angepasst. Der neue Container kann kostenlos beim Händler bezogen werden.
In den vergangenen Wochen wurden wir von einzelnen IMPRESS 3 Piloten auf Schwierigkeiten beim Auslösen des Rettungsschirmes aufmerksam gemacht. Wir haben uns dieser Verantwortung gestellt und mit verschiedenen Piloten und Händler hunderte von Auslösungen durchgeführt und ausgewertet. Nach eingehender Analyse und nach Rücksprache mit der Zulassungsstelle für Gurtzeuge sind wir zum eindeutigen Schluss gekommen, dass das aktuelle System einwandfrei funktioniert, sofern die Instruktionen im Handbuch befolgt und die technischen Anforderungen eingehalten werden.
Es ist klar, dass es einzelne Konstellationen gibt (und auch immer geben wird), die nicht funktionieren, was aber nicht Modell-abhängig ist. Durch eine seriöse Kompatibilitätsprüfung, die in jedem Fall und bei jedem Rettungsgeräteeinbau erforderlich ist, können solche aber eliminiert werden.
Bei all diesen Tests mussten wir auch feststellen, dass die Formel zum Berechnen des Volumens vom Rettungsgerät (Gewicht in kg x Faktor 2.7 = Volumen in Liter) nur eine grobe Abschätzung zulässt. Daher werden wir ab sofort die Volumenangabe pro Gurtzeuggrösse definieren. Das IMPRESS 3 L bleibt bei 7l, das M ist neu auf 6.5l und das S auf 6l maximales Volumen definiert.
Für uns hat sich dieser grosse Testaufwand sicher gelohnt. Auf der einen Seite können wir mit ruhigem Gewissen sagen, dass das System ok ist, auf der anderen Seite konnten wir mit der gewonnenen Erfahrung den Innencontainer so modifizieren, dass noch weitere Konstellationen einwandfrei funktionieren.
Damit nicht nur die angehenden IMPRESS 3 Piloten von dieser Neuerung profitieren können, haben wir uns entschlossen, allen Besitzern eines IMPRESS 3 diesen Container kostenlos abzugeben. Dieser kann ab dem 21. März bei der Flugschule bezogen werden. Der überarbeitete Innencontainer ersetzt auch die ab Januar 2012 ausgelieferte Version, welche eine Verbesserung bei Rettungsschirmen an der Volumenobergrenze gebracht hat. Der Kaufpreis wird durch die Flugschule rückerstattet.
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- Der Innencontainer wird neu mit den Leinen nach oben eingebaut. Dies bewirkt einen konstanteren Kraftaufwand und dadurch eine flüssigere Auslösung.
- Die Länge der Verbindung zwischen Container und Griff wurde verkürzt, damit die Auslösung bei kürzeren Armen einfacher wird bzw. man durch einen optimaleren Armwinkel mehr Kraft hat.
- Die Form des Verbindungstrapezes verfügt neu über eine asymmetrische Form, damit der untere Zipper direkter geöffnet wird.
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- Das Volumen wurde neu abhängig von der Gurtzeuggrösse definiert, obwohl für alle Grössen der gleiche Container verwendet wird. Das Volumen für die Gurtzeuggrössen S und M wird nun mit 6 L bzw. 6.5 L definiert. Dasjenige der Grösse L bleibt bei 7 L.
- Die Berechnung von Rettungsschirmvolumen über das Gewicht (Gewicht in kg x 2.7 = Volumen in liter) ist grundsätzlich nur eine sehr grobe Annäherung. Über die neue Definition soll die Toleranzmarge für diese Gewichtsformel erhöht werden.
- Durch das Neufalten kann sich das Rettungsschirmvolumen um bis zu 30% vergrössern.
- Das IMPRESS 3 als leichtes und kompaktes Gurtzeug wurde für die Verwendung mit gängigen, modernen Rettungsschirmen konzipiert. Ältere, schwere und voluminöse Rettungsschirme sind grundsätzlich nicht kompatibel.
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Sofern die Kompatibilitätsprüfung korrekt ausgeführt wurde und das System einwandfrei funktioniert, was bei den allermeisten IMPRESS 3 PIloten der Fall ist, kann mit dem alten Container weitergeflogen werden.
Grundsätzlich empfehlen wir allen Piloten, den neuen Container zu beziehen und zu verwenden bzw. beim nächsten Falten des Rettungsschirmes einbauen zu lassen, damit keine alten Container mehr im Umlauf sind, insbesondere auch später bei Wiederverkäufen oder am Occasionsmarkt.
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Grundsätzlich muss der Rettungsschirm in einer seitlichen Wurfbewegung gezogen werden. Wie üblich für eine "Schubladencontainer", kann der Rettungsschirm nicht ausgelöst werden, wenn gerade gegen oben gezogen wird.
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Du kannst den neuen Innencontainer beim ADVANCE Händler, wo du das Gurtzeug gekauft hast, beziehen. Lass bitte deinen Rettungsschirm in jedem Fall durch eine Fachperson einbauen.
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Der neue Container verfügt über ein rot eingefasstes Trapez (siehe Bild).Zudem verfügt er auf der unteren Seite nicht mehr über Illustrationen sondern neu über die 4 wichtigen Punkte, welche mit "Safety Instructions" betitelt werden.
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- Das Volumen des eingebauten Rettungsschirmes war zu gross.
- Das Volumen des eingebauten Retungsschirmes war beim Umpacken ins neue Gurtzeug passend, jedoch nach einer Neufaltung des Rettungsschirmes zu gross.
- Der Rettungsschirm wurde nicht auf die längliche Form des Innencontainers gefaltet.
- Der Rettungsschirm wurde gerade nach oben ausgelöst anstatt in einer setilichen Wurfbewegung.
- Kleinere Personen mit kürzeren Armen konnten den Rettungsschirm unter Umständen nicht auslösen, weil ihnen im entsprechenden Winkel die Kraft dazu fehlte.
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Es werden in Kürze alle Kommunikations- und Dokumentationsinstrumente überarbeitet, insbesondere das Handbuch. Zudem werden wir auch einen neuen Film produzieren, der explizit auf das Rettungsschirmhandling eingeht. Allgemeine Infos findest du auch bei den Zertifizierungsstellen oder bei Rettungsschirmpacker. Zögere nicht, dich bei Fragen an unser Support-Team zu wenden: support@advance.ch
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- Der Rettungsschirm muss auf die Form des Innencontainers gefaltet werden.
- Das Volumen darf nicht zu gross sein.
- Bei jedem Einbau oder Neufalten muss ein Kompatibilitätstest ausgeführt werden.
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Folgende Faktoren können eine Rettungsschirm-Öffnung erschweren oder sogar verhindern, besonders, wenn sie sich kumulieren:
- Der Rettungsschirm ist zu gross bzw. zu voluminös für das Fach bzw. den Innencontainer
- Der Rettungsschirm ist nicht auf die Form des Innencontainers bzw. des Rettungsschirmfaches gepackt
- Der Rettungsschirm wird nicht mit entsprechender Wurftechnik ausgelöst
- Bei der Auslösung tritt eine hohe G-Belastung auf (> 3G, z.B. in Spirale)
Nach neuesten Prüfnormen bildet der Rettungsschirm-Innencontainer integraler Bestandteil des Gurtzeugs. Daher muss der Rettungsschirm unbedingt in den Original-Innencontainer des Gurtzeugs gepackt werden.
Grundsätzlich empfehlen wir dringend, den Rettungsschirm ausschliesslich durch eine ausgebildete Fachperson packen und einbauen zu lassen.
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- Ein Kompatibiliätstest muss immer ausgeführt werden, wenn ein Rettungsschirm in ein Gurtzeug eingebaut wird.
- Bei einem Kompatibiltätstest muss das Gurtzeug aufgehängt werden. Er muss realitätsnah ausgeführt werden. Es reicht nicht, nur den Rettungsschirm oder den Griff auszulösen, ohne sich hineinzusetzen.
- Am besten wird der Kompatibilitätstest durch den Piloten des Gurtzeuges selber ausgeführt!
Weitere Angaben findest du unter
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